Hallo zusammen,

So, jetzt habe ich zwei Tage gearbeitet und kann einen ersten eindruck äußern.

Am Montag hab ich die Kinder um 08:30Uhr zur Schule gebracht und bin dann mit Alex einkaufen gefahren. Dass war eine Sucherei in dem RIESEN Pack n´Safe und dann mit einem kleinen am Bein – nicht ganz einfach. Aber für mich kein Problem 😉

Nach dem Einkaufen bin ich mit Alex nach Hause, hab dort ein wenig mit Ihm gespielt und Ihn dann ins Bett gebracht. Danach hatte ich frei, da ich aber noch nicht so wirklich weiß, was ich hier machen kann, hab ich am Laptop gesessen und den Teppichverlegern bei der Arbeit zu geschaut 🙂 Als Alex dann wach geworden ist, hab ich mich ein wenig um Ihn gekümmert, dann bin ich mit Marc zur Schule gelaufen (hier sind Berge wie in San Francisco!!!!) um Rhys und Niclas abzuholen. Zuhause habe ich dann Schnitzel vorbereitet für das Abendessen und dann mit den Jungs gespielt.

Gestern, also am Dienstag bin ich um 06:30Uhr aufgestanden, hab den Tisch gedeckt fürs Frühstück, die Lunchboxen für die Jungs gemacht und mich darum gekümmert, dass die drei sich fertig machen und zum Frühstücken kommen, damit wir um 08:30Uhr los fahren können zur Schule. Dienstags soll ich auf dem Weg zur Arbeit, zwei Strassen weiter, Isaac (einen freund von Rhys) abholen und Ihn mit zur Schule bringen – das hab ich natürlich promt vergessen. Stand dann an der Schule und hab die Kinder raus gelassen, dann ist es mir Gott sei Dank eingefallen und ich bin schnell zurück und hab Ihn geholt 🙂 Dann hab ich Alex zur Vorschule gebracht. Gerade noch rechtzeitig, auf die letzte Minute. Man soll die Kinder immer zwischen 08:30-08:45Uhr da abliefern.

Hier hab ich ein deutsches AuPair getroffen (sie wohnt zwischen Bad Kreuznach und Idar Oberstein), mit der hab ich erstmal eine geschlagene halbe Stunde gequatscht. Sehr nettes Mädel, 20 Jahre alt und hat mich gefragt ob ich lust habe am Samstag Abend mit nach Auckland ins Nightlife zu kommen um Ihren Abschied zu feiern, da Sie nämlich nächste Woche wieder heim fliegt. Also, gleich Nummern ausgetauscht und Samstag Abend gehts auf die Piste. Sie hat fast nur Locals als Freunde. Die hälfte ist hier gerade mit dem Studium fertig und geht zurück nach Queenstown, die anderen leben hier. Queenstown ist unser Urlaubsziel für nächsten Monat, also nicht schlecht wenn ich da jemanden kenne 🙂 Ihr bin ich dann auch noch ein Stück hinterher gefahren, da Sie am Strand wohnt und ich mir den mal bei Sonnenschein am Morgen anschauen wollte und nicht ganz sicher war wie ich da hin komme.

Dann war ich einkaufen und tanken, hab dass nach Hause gebracht, da ein wenig aufgeräumt und geputzt, wäsche gewaschen, mit dem teppichverleger gequatscht (der ist in meinem alter und hat mir angeboten ihn mal anzurufen und anzuschreiben, wenn ich lust habe was zu unternehmen oder abends wegzugehen – ein sehr netter) und dann um 11:45Uhr Alex wieder von der Vorschule abgeholt. Zuhause brauch Alex nach der Vorschule erst mal ein wenig Zeit um runter zu kommen, deshalb darf er dann TV schauen und sitzt dann kuschelnd auf deinem Schoss. Oft schläft er dann dabei ein – man darf nur nicht vergessen ihm seinen Schnuller zu geben und seine Kuscheldecke – ach und ganz wichtig, vorher noch einen kleinen snack sonst ist er nach dem schlafen grummelig 😉

Dann Mittagspause mit Matt, dem Teppichverleger.

Alex hat dann nur 1 Stunde geschlafen – normal sind 2-3 Stunden, also sind wir raus aufs Trampolin in den Garten. Heute war nämlich der erste richtig schöne, sonnige Tag hier.

Als dann das teppich verlegen fertig war, hab ich die ganzen Zimmer gesaugt – dass war ne Arbeit die ganzen Fusseln vom teppich zu bekomen – und hab mit Mark dann die Betten der Kinder wieder aufgebaut, damit die wieder in Ihren Zimmern schlafen können.

Dann hab ich das Abendessen vorbereitet und mit Yvonne und den Kindern gegessen. Mark ist zu den Scouts.

Nach dem Essen und Kinder ins Bett bringen, hab ich noch mit Yvonne zusammen gesessen und gequatscht, nebenbei lief Greys Anatomy 🙂 Mark kam dann auch von den Scouts dazu und dann saßen wir dass erste mal so zusammen (ohne die Kinder) in relaxter Situation mit Bier und Wein und haben geredet. Das war schön.

Ja, wie Ihr seht oder lesen könnt, ist das ein ganz normaler Familienalltag, den ich hier bezwingen muss. Ist eigentlich ganz easy mit Alex, solange man mit Ihm allein ist, wenn die beiden großen Brüder da sind, wird es anstrengend, da Sie sich alle gegenseitig ärgern – aber so ist das halt bei Geschwistern.

Am Freitag werde ich morgens kurz meine Arbeit erledigen (Bad und Zimmer der Kinder aufräumen und putzen) dann nach Auckland fahren, zumindest ist das der Plan 🙂 Samstag kommt dann die Oma vorbei um mich kennen zu lernen, Nachmittags werde ich mit den Jungs was machen (bei gutem Wetter an den Beach oder zum Spielplatz in den Park) und Abends gehe ich dann ja mit Louisa aus (das deutsche AuPair). Sonntag hab ich frei zum bekämpfen eines eventuellen Hangovers 🙂 Den ich versuchen werde, zu vermeiden 😉 Dann wollte Yvonne eventuell noch mit mir hier durch die Gegend fahren und mir noch mehr Plätze zeigen, wo man shoppen und/oder mit den Kindern hin gehen kann und zu einem Market gehen, da will Sie sich Boots kaufen und mit dann  zeigen wo das ist, damit ich auch mal hinfahren kann, wenn ich will.

Also, Fazit: Ich fühle mich hier wohl. Die Arbeit ist gut zu bewältigen. (Und das ist jetzt gerade eigentlich noch mehr, durch die Bauarbeiten.) Alex ist total Sweet. Die anderen beiden total lieb und mit Yvonne und Mark verstehe ich mich richtig gut.

Und zu meinen Kontakten ausserhalb der Familie: ich finde zwei Kontakte innerhalb eines Tages und einer Woche ist doch super 🙂 und vielleicht hab ich ja dann ab Samstag abend noch mehr 🙂