Day 8:
Ausflug zu den Milford Sounds!!!
Yeah… 06:00Uhr aufstehen angesagt, dann raus in den eiskalten Wind und an der Bushaltestelle auf den Ausflugsbus warten. Die Berge sahen im dunkeln so toll aus, was natürlich während der fahrt aus dem Bus raus nicht zu fotografieren war. erster Stopp war Te Ano, eine kleine, süße Stadt direkt am See gelegen. Dort hatten wir eine 20 minütige Pause, da bin ich dann schnell runter zum See gelaufen, ein paar Fotos gemacht und wieder zurück in den Bus gehoppt. Auf dem Weg zu den Milford Sounds haben wir mehrere kleinere Stopps gemacht. einmal mitten im Schnee – für die meisten Reisenden (Australien,Singapore, Dubai etc…) was besonderes. dann zwei kleine rundwege an kleinen flüssen und seen und ein großer Rundgang durch den regenwald zu einem wasserfall.
um 13Uhr dann Ankunft am Hafen von Milford Sound. Auf dem Boot gab es dann erstmal ein Lunchbüffet und danach bin ich auf´s Deck – wo es echt windig und kalt war – aber sch*** drauf, ich bin hier nur einmal und will gute Foto´s und alles sehen und erleben. Delfine, Pinguine, Seelöfen, Wasserfälle, auf dem Boot unter einem Wasserfall stehen und sich in den Wind legen und dann fast umfallen, da dass Boot plötzlich soo wackelt (zum Glück stand da der nette Franzose neben mir, der mich dann aufgefangen hat – sonst hätte es vielleicht noch weh getan 😉 ).Nach einer echt tollen Tour, die irgendwie viel zu schnell vorbei ging, sind wir dann zurück in den Bus gestiegen. Auf dem Rückweg waren dann mehrere kleiner Unfälle mit Backpacker Autos. (also die Marke Backpacker-ich werde mir hier definitiv kein Auto von denen leihen, wenn ich mit eins leihe). Wir waren drei Busse hinter einander. Alle Busse haben dann immer angehalten und die Busfahrer sind ausgestiegen und haben gefragt ob alles okay ist. war auch bei den ersten zwei immer. Bei dem dritten dann (ich saß genau hinter dem Busfahrer und hab dann schon gesehen, dass es schlimmer ist) war es wirklich schlimmer, das Auto lag auf der Seite mitten auf der Strasse, die Busfahrer sind dann auf das Auto geklettert und haben den Leuten raus geholfen, da hab ich dann direkt gesehen, dass die Hilfe brauchen, da die überall Blut hatten. Also, bin ich aufgestanden und hab gerufen: we need doctors and nurses, are they any one? natürlich nicht! Also ich raus zum bus vor uns und das selbe gefragt, leider auch nicht. also bin ich zu den verletzten. Der Sohn 16 Jahre alt, hatte den ganzen linken Arm aufgeschnitten bis auf den Knochen, bei Ihm war aber schon ein junger Mann und der Vater (der keine Wunden oder Schmerzen hatte), also bin ich zur Mutter gelaufen, die hatte die Hand offen, war am Zittern, hatte Schmerzen im Kopf und an der Seite und hat nur nach Ihrem sohn geschrien. Sie war auf der anderen Seite des Autos und hat ihn nicht gesehen. Ich hab Sie dann erstmal versucht zu beruhigen und Ihre Blutung an der Hand gestoppt. Mein Busfahrer hatte dann auch inzwischen schon erste hilfe koffer und einmal Handschuhe gebracht – was natürlich sehr hilfreich war. aus dem dritten Bus, kam dann auch gott sei dank noch eine Krankenschwester aus London, die sich dann um den Jungen gekümmert hat. die busfahrer haben dann den notarzt gerufen – da das aber mitten in der pampa ist, hieß es dass es bis zu 40minuten dauert. Also, haben wir entschieden, dass wir die verletzen in den ersten Bus setzen und dem Krankenwagen entgegen fahren, damit es schneller geht. der sohn hat die ganze zeit gezittert und war kurz davor in ohnmacht zu fallen, da er soviel blut verloren hatte und ich musste der mutter die ganze Zeit den Kopf gerade halten, da sie ja schmerzen hatte und wir nicht wussten was es ist. sie war dann auch immer kurz davor einzuschlafen, dass war ganz schön krass. Dann nach 20 minuten busfahren, kam dann gott sei dank der krankenwagen. Wir haben die dann aus dem bus in den krankenwagen gebracht und den ärzten gesagt, was wir gemacht haben und was passiert ist. Die Krankenschwester ist dann bei mir mit ihm bus zurück gefahren. Sie fragte mich dann, wie lange ich denn schon als krankenschwester arbeite und was mein spezial gebiet wäre 🙂 da hab ich erstmal erklärt das ich nur einen erste hilfe kurs hatte und das vor 7 jahren bei meiner führerscheinprüfung. Das hat die mir nicht geglaubt. Sie sagte, ich soll auf jeden fall krankenschwester werden, ich wäre super. sie hätte noch nie jemanden gesehen, der dass so gut gemacht hat und dann noch nicht mal gelernt 😀 Vielleicht sollte ich umschulen.
Der Busfahrer, hat dann bei der verabschiedung nochmal einen Dank an uns ausgesprochen und der ganze Bus hat ablaudiert. das war irgendwie schon strange. Schade, dass ich nicht erfahren werde, ob es der Familie gut geht…. Naja… war auf jeden fall ein schöner und nervenaufreibender Tag!!
Abends, bin ich dann wieder mit Marion zu Matt und Kieran in´s Haus zum Karten spielen etc.
Day 9:
Heute habe ich erstmal so richtig ausgeschlafen .. danach bin ich mit Matt Jetboat fahren gewesen .. das war ziemlich cool… auf einem 10cm tiefen fluss, zwischen den bergen durch. das war schon echt sehr geil.
Nachmittags haben wir dann nicht mehr wirklich was gemacht. Abend´s sind wir, Matt, Kieran, Marion und ich dann ausgegangen, erst Abendessen und dann Party… war richtig gut.
In dieser Nacht hat es dann angefangen zu schneien….
Day 10:
Heute war im Haus gammeln angesagt… (achso seit samstag früh wohn ich bei Kieran und Matt im Haus)… Marion und ich haben DVD´s ausgeliehen, Pasta gekocht und dann haben wir zu viert auf der Couch rum gegammelt, Filme geschaut und die ganze Zeit gegessen 🙂 Matt und Kieran sind dann nochmal kurz losgefahren, wollte noch bier holen… sind aber nach kurzer Zeit wieder zurück gekommen, da soviel schnee war. Die sind dann sogar nicht mehr die Einfahrt hoch gekommen, sodass sie halb auf der strasse standen. Ich hab dann vorsichtshalber schon mal meine Familie angerufen, da am heute schon alle flüge storniert wurden und da es nicht aufgehört hat zu schneien, dachte ich mir schon dass ich nicht weg kommen werde.
Day 11:
angefangen habe ich diesen tag mit packen und dem versuch ein taxi zum flughafen zu bekommen. leider kein erfolg. also mit rucksack und koffer durch den schnee, 4km nach queenstown laufen. das war echt doof… richtig doof. kurz vor queenstown hat mich dann ein pärchen aufgegabelt und mich bis zum taxistand gebracht – leider kam da aber keins – und nach ewig vielen versuchen bei der taxi zentrale war ich schon kurz davor in richtung flughafen zu laufen. dann kam gott sei dank eins. 35 nzd zum flughafen um dann genau das erzählt zu bekommen was ich schon weiß – ihr flug ist storniert. Ich: ja, danke, dass weiss ich – haben sie busse oder ersatz flüge von den anderen städten hier auf der südinseln? dunedin, christchurch oder wellington?. sie: nene, die flughäfen sind auch alle gesperrt, busse fahren keine und Mietautos gibt es auch nicht mehr. sie sind eingeschneit und das nicht nur in queenstown sondern auf der südinsel. ich: mmh. klasse. was ist denn der nächste freie flug auf den sie mich umbuchen können. sie: das kann ich nicht sagen, da müssen sie bei der reservierungszentrale anrufen, die sind aber gerade sehr busy, kann also bis zu 30minuten dauern, bis sie durch kommen. und fliegen können sie denke ich nicht vor mittwoch oder donnerstag, da ja auch erstmal die gäste von samstag abend und sonntag fliegen. Ich: bezahlen sie denn wenigsten einen zuschuss zum hotel oder taxi um wieder in die stadt zu kommen. Sie: nö… 🙂 alles klar… 🙂 ich dann erstmal noch zu den Mietauto stationen und nochmal nachgefragt ob es wirklich keine Autos mehr gibt, es gab dann noch eins 470 Euro. Ja ne, ist klar 😀 … also zurück zum taxi stand. dort standen dann drei männer aus australien mit denen hab ich mir dann ein taxi geteilt. war ganz cool die sind bis kurz vor die city gefahren und haben dass taxi bis dahin bezahlt. am hotel sind dann zwei andere zu mir ins taxi die dann das taxi bis in die city bezahlt haben, da wiederum ist dann ein typ eingestiegen der dann mit mir bis nach fernhill gefahren ist, so dass ich letztendlich nur 5 dollar vom flughafen bis nach fernhill anstatt 50 dollar bezahlt hab 🙂 NICE!!!!
Naja, also eingeschneit – was soll man da machen… Snowboard und schlitten auspacken und ab auf die strasse – wenn man schonmal soviel schnee hat, dass man mitten auf der strasse fahren kann 😀 die jungs sind dann aber trotzdem noch rauf auf den berg. Marion und ich sind in die stadt und haben da rum gegammelt. abend sind wir dann zu marion ins haus und haben da zu abend gegessen.
day 12:
heute sind wir dann nochmal zum snowboarden und ski fahren gegangen. super schnee – aber sau windig und kalt. Ich bin dann auch mal in diesen Jumpparks über eine der großen schanzen gesprungen.. hat geklappt, war cool … brauch ich nicht nochmal 😀 ausserdem waren meine skischuhe ein wenig zu groß, so dass ich mir die ganze zeit die schienbeine gerieben habe, die jetzt vollkommen blau sind. naja…
Abends, bin ich dann mit Marion zum abendessen und ausgegangen – Lady´s night. nicht lange, da wir beide so k.o. waren vom ski fahren.
Day 13: Mein letzter Tag?
Ja!! wir sind alle zusammen um 12 Uhr in die stadt. Kieran´s freundin war inzwischen auch von Auckland eingeflogen und haben dort gefrühstückt bzw. mittaggegessen. Matt, kieran und seine freundin sind dann zum flughafen und haben Luc abgeholt. noch ein freund, der auch für 3 monate dort bleibt. ich bin mit marion in der zeit durch die stadt gelaufen und hab mich an den see gesetzt um die letzten stunden in dieser tollen stadt zu geniessen. die anderen kamen dann so gegen 14:30 zurück… haben sich dann zu uns gesetzt und um 15:30 hat mich Matt dann zum flughafen gefahren.. Yeah Checked IN!!!!! 😀 flieger startet mit nur 15 minuten verspätung 😀 1 1/2 stunden später landung in auckland. raus aus dem flughafen ab in den strömenden regen 🙁 dann will ich doch lieber wieder schnee 🙁
Bin aber trotzdem sehr froh wieder hier zu sein – und wieder online 😀
Heute dann gleich wieder um 6:30Uhr augestanden und gearbeitet. Bin mit alex und Rhys in´s Museum, dann noch einen Spaziergang durch den Park und am Nachmittag haben wir dann hier gesessen, spiele gespielt und einen film geschaut. (es sind gerade schulferien, deshalb hab ich auch rhys den ganzen tag und nicht nur alex). jetzt habe ich aber das wochenende bis auf ein paar stunden frei 🙂 also geniessen allein zu sein. Samstag früh mit den mädels kaffee trinken und wenn sonntag gutes wetter ist machen wir einen Tagesauflug zu Rangitoto Island. berichte folgen und diesmal wieder regelmäßig 😀
|
Queenstown – Zweite Woche
21.07.2011
von roschana |